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     >>> 08.02.2005: Cult of Luna, Bleeding Through,... .::. Trier - exHaus 

    Ein Packet der etwas härteren Gangart sollte uns da in Trier erwarten… so machten wir uns 
    mit viel Vorfreude und Euphorie auf den Weg ins exHaus. Unglaublicherweise ausnahmsweise 
    mal absolut pünktlich!;) also fast zumindest, grade zum Start von Six Reasons to Kill konnten 
    wir die Tür zum großen Kellersaal durchstoßen. Getränk in die Hand und ab nach vorne. 

    Wildes Rumgemoshe blieb vorerst noch aus, aber Kopf hoch und runter sah man zugenüge, 
    was sich dann im Laufe der Zeit auch mehr und mehr steigerte. Ne bastardized(records) Band 
    eben... da is nich viel mit durchatmen, immer nur nach vorne` hehe;) übles Death-Metal-Grind 
    Geplänkel, nicht wirklich meins aber doch überzeugend. Und meiner bescheidenen Meinung 
    nach musikalisch besser als der spätere Headliner, aber wen interessiert das schon?! 

    Danach erst mal ein wenig Ruhe, nen Humpen an der Theke bestellen und warten, warten auf 
    sieben Schweden... das Licht wird dunkel, düstere Gestalten betreten die Bühne und die ersten
    Töne kriechen aus den Boxen. Was danach passiert ist kann man nicht mehr beschreiben, 
    sondern muss man gesehen haben... manch einer hat bestimmt ein Problem damit, sich Musik 
    anzuhören` die sich über ne halbe Ewigkeit hin zu einer Klimax aufbaut... aber was ist wenn 
    der höchste Punkt erreicht ist? Stille? Nein, ganz im Gegenteil... eine Explosion! 

    Wieviel Emotionalität kann man in harte Musik packen... mit einem Sänger, der durchweg 
    sein Stimmorgan vergewaltigt` mehr geht wirklich nicht! Eine knappe dreiviertel Stunde 
    Ekstase, hauptsächlich Präsentationen von „Salvation“ und eine atemberaubende Show! 
    Für manch einen, vielleicht schwere Kost` aber diese Band rockt einfach! 

    Zu überbieten war das nicht mehr und ja auch der eigentlich Grund warum wir gekommen 
    sind... deshalb verloren wir Bleeding Through recht schnell aus den Augen... jetzt spätestens 
    war alles prollig genug zum abgehen.Einstieg: „Hail of Gunfire“! Was da auf der Bühne passiert,
    kann man natürlich nicht mit den Bands davor in Verbindung setzen, wildes Rumgehampel, 
    Poserei bis zum gehtnichtmehr... druckvoll kommt das schon rüber und ich kann mir gut 
    vorstellen, dass da viele Leute drauf abfahren. Zweifellos sind Bleeding Through grade ein 
    guter Metal/Hccore Export... aber irgendwie hab ich mich dran satt gehört. Also, ab nach 
    Hause, aber mit dem guten Gewissen Cult of Luna gesehen zu haben und allein deswegen hat 
    es sich gelohnt!!! 

    text: frankie