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     >>> 29.03.2004: Days in Grief, Three Minute Poetry... .::. Köln - Underground 

    Hey man(n), jetzt mal ernsthaft, da spielen die Beatsteaks grade mal 200m um die Ecke... 
    was natürlich schonmal die beste Voraussetzung ist den Geburtstag seiner ersten "professionellen" 
    CD zu feiern' jaja' und sehen wir mal ganz von der Tatsache ab, dass ich an diesem Abend nur
    zuuu gerne auf zwei Hochzeiten getanzt hätte' hätte man doch vielleicht davon ausgehen können,
    dass im Underground etwas weniger los gewesen wäre. 

    Haha, Pustekuchen, so war ich war doch etwas über den Menschenauflauf im Hofe 'des 
    mittlerweile schon zwanzigmalerwähnten Clubs' überrascht um nicht zu sagen verwirrt. Na' da 
    gab's nur einen Ausweg: Rein Da! und zwar plötzlich! weil ich schon etwas sehr spät dran war 
    (ihr glaubt nicht wie lange man braucht um sich in Köln ne Ortskenntnis anzueignen;) und die 
    Days in Grief Homies' "Cobretti" schon verpasst hatte, mhhh... kann man verschmerzen, weil 
    schon vor ein paar Wochen gesehen, aber für "Three Minute Poetry" würde ich mal sagen 
    hatte ich ein perfektes Timing! 

    Genügend Zeit um sich auf melancholisch, freundlichen, poppigen EmoIndiePopRock mit einer 
    kurzen Dreharbeit vorzubereiten hatte ich auch noch und nochmal ging mir ein Gedanke durch 
    den Kopf: der Laden war gerammelt voll und vielleicht erinnert sich noch einer... Beatsteaks 
    direkt um die Ecke! Da sag ich nur: fedden Respekt!!!;) Ich weiss nicht ob da schon manche 
    Leute in selber Lokalität bei gleichem Zulauf schon vor ausverkaufter Kasse standen... 
    wohl eher ja als nein... versteht sich ja von alleine;) 

    Als dann die Leute von draussen wieder reinströmten' hatte ich aber ein neues Problem, mein 
    schöner Aussichtspunkt war plötzlich ruiniert und ihr könnt euch garnicht vorstellen wie schwer 
    es ist' als kleine, schmächtige und besonders zierliche Person, wie ich es bin;) einen vernünftigen
    Stehplatz zu ergattern. Naja' nach 20 Minuten standen dann endlich "Three Minute Poetry" aus
    dem fast benachbarten Wuppertal auf der Bühne, wir erinnern uns, die Band' die es nicht schafft
    ein neues Album rauszubringen, die Band' die eigentlich ganz netten Emopop macht' aber es 
    trotzdem nicht schafft ein neues Album rauszubringen... wurde an diesem Abend aber endgültig 
    versprochen und was man verspricht muss man halten, sonst gibt's Haue! Also das Schmalzrohr
    schäumte und wäre ich glatt 5-7 Jahre jünger und hätte Brüste' wäre ich vielleicht in Ohnmacht 
    gefallen... richtig süss und das keinesfalls negativ gemeint. Ein Feuerwerk aus Pop, Schmalz 
    und einer gehörigen Portion überschwenglicher Melodien, manchmal härter aber meistens eben 
    nicht! Auf den Punkt gebracht?! Ohne Frage! Sauberer Auftritt und wir warten sehnsüchtig auf 
    das neue Album, haha... 

    die Jungs durften sogar noch ne Zugabe spielen, aber die Zeit drängte, denn 4 junge Herren 
    hatten was vor, nämlich 4 Wände in Grund und Boden rocken! Schon fast routiniert' Licht aus, 
    dunkel, dumpfe Sampleklänge um die Spannung zu konzentrieren... pahhhfffffff... "Hallo, wir 
    sind Days in Grief..." blablabla, wir wissen's ja mittlerweile;) aber immer wieder ein Genuß 
    und diesmal soundtechnisch fast perfekt. "Hart aber herzlich", drei Worte mit denen sich viele 
    Sachen umschrieben lassen, eigentlich alles... die Gitarren, die Stimme von Sänger Jörg Ahrens 
    und natürlich der süsse Schlagzeuger;) knapp 45 schweißtreibende Minuten sollten folgen' 
    zwecksgemäß natürlich geprägt von dem Stück Herblut' weshalb eigentlich alle da waren: 
    "Portrait of Beauty"... "Shadows Fall", " All Inside", "Blindfold", "God Curb America"... 
    nur 5 von iusgesamt 14 Argumenten (auf Pladde) an die ich mich erinnern kann. 

    Mhhh, war das schon der Durchbruch oder steht da noch mehr bevor... das ist momentan die
    wohl interessanteste Frage' die man sich über Days in Grief stellen kann. Keine Antwort auf 
    "Posion the Well" aber eine Anlehnung... zum GlücK! "Einflüsse aus Hardcore, Punkrock und 
    Metal zu abwechslungsreichen Songs verarbeitet, die einfach hängenbleiben" endlich mal eine 
    Presseinfo' die die Wahrheit spricht und der ich nicht wiedersprechen kann... und das ist doch 
    noch viel besser, oder nicht?! Entscheidet selber, guckt euch die Jungs live an und lasst euch 
    überzeugen... Mahlzeit!

    text: frankie