>>> 11.06.2005: Days in Grief Release Party... .::. Köln - Underground
Genau
der Zug, der Zug der mich pünktlich von Bonn nach Köln bringen sollte...
fährt plötzlich genau vor meinen Augen weg. Was
soll ich machen? Davorschmeißen?!
Vielleicht doch lieber eine andere Alternative
wählen... warten!;) also der nächste Zug
sollte dann der richtige sein... Köln West
raus... natürlich die falsche Bahn genommen.
Aussteigen, einsteigen, aussteigen und wieder
einsteigen und letztendlich dann doch
noch fast pünktlich vor`m Underground.
Naja,
My Stereo has Mono hatten grade angefangen... junge Kölner Band... machen Emo
Rock mit ein bisschen Geschrei. Im Vorfeld hatte
ich mir nen Song auf Platte gezogen und
der hat mich wesentlich mehr begeistert als das,
was die Jungs da auf Bühne abgeliefert
haben. Trotzdem nicht wirklich schlecht... leider
mit viel zu wenig Dynamik, musikalisch ok,
aber ohne große Akzente. Schade eigentlich, von
der Band hatte ich mir mehr erwartet.
Danach: Nothing in Common... mit ner super arroganten Person vorne am
Gesang...
(tut mir leid das war einfach eine dominante
Tatsache;)
Jetzt kommt Arschtritt! und
was kam? Auf jeden Fall nicht das was versprochen
wurde... recht eingängiger Indie Rock,
im Vergleich zur Band davor zweifellos eine
Steigerung! Dennoch, rein musikalisch hätten
mir personlich My Stereo has Mono fast sogar
besser gefallen... aber Nothing in Common`
hatten genau die Bühnenpräsenz, die ich vorher
vermisst hab bzw. gerne gesehen hätte.
Gute live Band, auch aus Köln... aber viel mehr
auch nicht. Die Songideen: recht langweilig,
teilweise sehr rockig... so wie Jimmy eat World
mit sehr monotonen Gesang... aber einfach
mit gutem Zusammenspiel!
Okay,
alles gut und schön, aber der Grund warum das Underground letztendlich angenehm
gefüllt war... der Grund hieß DAYS IN GRIEF!
Schon Wahnsinn wenn man sieht wie die
Jungs in Köln gefeiert werden... und das nicht
nur heute, sondern auch schon bei der letzten
Releasefete vor einem Jahr. Licht geht aus...
bumm, erster Song: Gihad! eine der schnelleren
Nummern von Behind the Curtain of a modern
tomorrow... gewaltiger Einstieg und das
sollte sich nicht mehr ändern. Natürlich
Programm großteils vom neuen Album: Breathe,
Political Correctness blablabla aber
Potrait of Beauty wurde mit All Inside und
Shadows Fall auch noch recht würdig
vertreten, obwohl man sagen muss` dass der
Nachfolger alles bisher da gewesene in den
Schatten stellt.
Was
ist das bitte für eine live Band??? Die Leute sind am springen, man hört wie die
Texte
aus dem Publikum mitgegröhlt werden und es
scheint so als würde jede beteiligte Person
vollends auf ihre Kosten kommen... sei es als
Band oder Zuschauer... Wahnsinn!!!
Dreiviertelstunde Hammer Brett... die Jungs gehen von der Bühne und kommen für
drei
Zugaben wieder, die Songs hab ich leider
vergessen... einer auf jeden Fall noch von der ersten
EP... musikalisch völlig andere Richtung (ich
würde fast sogar sagen: Punkrock und bei weitem
nicht mit den songschreiberischen Fähigkeiten
von heute ausgestattet), aber plötzlich stehen
40 bis 50 Leute auf der kleinen Bühne und
brüllen nacheinander ihre eigenen Interpretationen
ins Mikrophon. Mehr schlecht als recht, aber das
ist in dem Moment egal... zumindest konnte
man hier wirklich von einer Release
Party sprechen!!! Meine Herren, ich bin gespannt was
sich in den nächsten Wochen noch alles so tun
wird... Tour hat grade angefangen und
Veröffentlichung von Behind the
Curtain... ist am 20/06... das geht auf jeden fall einiges,
alles andere wäre eine Schande!;)
text:
frankie
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