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     >>> 28.11.2005: Endstand, Buried Inside... .::. Trier - exHaus   

    Nach knapp 3 ½ Stunden Zugfahrt endlich in Trier angekommen... müde, draußen kalt 
    und schon wieder dunkel, aber ausnahmsweise mal überaus pünktlich;) Herr Chang spielt 
    Taxifahrer und holt mich vom Bahnhof ab, schnell` schnell  zum exHaus, man könnte 
    ja was verpassen! 

    Trotzdem sitzen wir erst mal eine halbe Stunde im Auto und lassen den Tag in aller Ruhe 
    Revue passieren..., bevor wir die Treppe runter in den kleinen Balkensaal stolpern, wo Sunrise
    aus Polen schon mit ihrem Set begonnen haben. Keine Zeit zum hören, wir müssen Janne 
    (seinerseits Sänger einer finnischen HC Band) suchen, weil wir zum Kaffeekränzchen 
    verabredet sind. 

    Gesucht, gefunden... wir nehmen uns alle Zeit der Welt und suchen ein ruhiges Plätzchen zum 
    plaudern (Ergebnisprotokoll in der richtigen Rubrik suchen). Äußerst sympathisch und ehrlich... 
    definitiv einer der nettesten Gesprächspartner in letzter Zeit! Wir hätten noch Stunden reden 
    können, aber irgendwann muss man ja ein Ende finden und Buried Inside wollten nicht auf sich 
    warten lassen. 

    Also ohne Umwege wieder die Treppe runter und es haut genau hin... Buried Inside bauen 
    grade in diesem Moment ihr Lager auf der kleinen Bühne auf. Der Raum ist mittlerweile gut 
    gefüllt, obwohl ich bei diesem Line Up mit einer wesentlich größeren Anteilnahme gerechnet 
    hätte... egal, eigentlich genau richtig so! Ich kenne die Band nicht wirklich, bin aber nach den 
    ersten dahingenuschelten Worten des Sängers` positiv überrascht... vertrackte, düstere Riffs, 
    wuchtiges Schlagzeug, monoton` aber prägnanter Gesang. Man kann sich ungefähr vorstellen 
    wie das klingt. Cult of Luna, Isis blablabla... nur nicht ganz so innovativ, aber daüfr` durchweg
    sehr brachial. Auf Dauer wirkt so etwas allerdings ein wenig monoton, wenn auch die Band 
    überzeugen kann. Dem wurde entgegengewirkt (wahrscheinlich unterbewusst)` indem jede 
    Band des Abends (bis auf den amerikanischen Headliner) kaum länger als eine halbe Stunde
    für ihr Programm hatte. Für Buried Inside genau richtig... 

    Endstand hätten gerne länger (können! aber bestimmt auch wollen;), ganz nebenbei auch 
    eigentlich der einzigste Grund` warum wir an diesem Abend überhaupt im Haus waren. 
    Im Nachhinein aber auch genau richtig, denn als der letzte Song vorbei war` wurde mir erst 
    bewusst welchen Hörschaden ich davon getragen hatte. Wenn jemand schon mal in den 
    Genuß kam die Finnen zu sehen, dann wird er wissen wovon ich rede... ich denke das hier 
    war keine Ausnahme. Laut, lauter, Endstand! Welche Gewalt, welche Energie` gepaart mit 
    einer unglaublichen Spielfreude... das kommt einfach ehrlich rüber: wie sich diese Band gibt, 
    wie sich diese Band präsentiert. Nächstes Jahr 10 Jahre Endstand Jubiläum... alleine diese 
    Tatsache spricht schon für sich. Das neue Album kommt Anfang nächsten Jahres auf 
    Lifeforce, von welchem schon mal ein kleiner Vorgeschmack am Abend aufgetischt wurde 
    (noch ganz ohne Titel). Aus und vorbei, wir gehen... ich will nichts falsches sagen, 
    aber Undying musste nicht mehr sein.  

    text: frankie