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     >>> 27.02.2004: Good Clean Fun, Cobretti .::. Köln - Underground 

    Tatzeit: 27.02.04 gegen 21.00
    Tatverdächtige: Freak Arenz, Luxwurst, Ludo 
    Tatort: Underground Cologne/Germany
    Tatgrund: “Good Clean Fun” in Concert
    Tathilfsmittel: schwerer Audi (A 4) mit Kennzeichen DAU-L 6666 (vermutlich gestohlen) 
    Tatendrang: hoch
    Tatiana: ????

    Am 27.02.04, nach überstandenem Abistress, trafen sich drei junge Knaben um die Band 
    „Good Clean Fun“ im Underground zu Köln Live zu erleben. Nach einigen atemberaubenden 
    oder Atem raubenden Überholmanövern auf der Autobahn hauten wir uns zunächst einen 
    Döner zwischen die Kiemen und stiefelten dann gemütlich auf Underground Gelände. 

    Halt...gemütlich wäre falsch, denn das Gemüt des „Eingangssecurities“ war alles andere als 
    gemütlich. Alles, wirklich alles wurde auf Drogen überprüft. Selbst die Mütze musste man 
    abnehmen. Naja, nach dieser harten Testphase machten wir uns dann auf die Suche nach 
    Bandmitgliedern um ein Interview zu starten. Vergebens. 

    Die Jungs hatten wohl besseres zu tun, und waren beim UNIRADIO. Somit hatten wir 
    natürlich enorm viel Zeit bis zur Vorband. Genau, die Vorband. Als Support hatte man Cobretti
    aus Köln angeheuert. Die Band spielte ganz ordentlichen Hardcore und wussten vor heimischer
    Kulisse zu gefallen. Dann endlich watschelte der Sänger (Issa) von Good Clean Fun auf die 
    Bühne. Aber anstatt, wie es derzeit irgendwie immer Gang und Gebe ist, einen ellenlangen 
    Soundscheck durchzuführen, hatte Issa erst mal einen großen Spass den DJ und Mann am 
    Mischpult zu verarschen. Recht amüsant diese Szene...

    Irgendwie, irgendwann ging es dann endlich los. Erster Song: Good Clean Fun ! Damit hatte 
    die band natürlich direkt das Publikum hinter sich. Danach hauten sie hauptächlich Songs vom 
     Sammelwerk „ Positively Positive 1997-2002“ raus und zwischen den Songs sorgte Issa 
    immer wieder für lustige Stories (wie zu Last Night I Dreamed...). Ausserdem kritisierte er 
    Thrice, deren Shirts auf dem Konzert schlappe 20 € kosteten. Man muss sich nur diesen 
    Typen ansehen, aussehend wie ein dicker Brummbär auf der Bühne am rumtoben, verarscht, 
    obwohl selbst „straight edge“, die Hardliner Szene bis aufs Äußere. 

    Da wurde die stimmungsvolle Musik fast zur Nebensache. Die Stimmung war Top, was der 
    „Circle Pit“ oder die Tatsache das fast mehr Leute auf der Bühne tanzten und sich um Issa 
    schaarten als davor. 

    Nach einigen Highlights wie „Shopping For A Crew“ oder „Today The Scene, Tomorrow The
    World“ war der Abend auch bald beendet. Fazit: Super lustig und tolle Stimmung. Also beim 
    nächsten Konzert definitiv: „Again and again and again!!!“ 

    text: ludo