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     >>> 28.07.2002: Patrice, Gentleman .::. Trier - Kaiserthermen

    „Journey to Jah“, unter diesem Motto steht die diesjährige Tour von Gentleman. Die Location 
    der Trierer Kaiserthermen hätte für solch einen Auftritt auch nicht besser sein können. 
    Die kleine Bühne gegenüber dem römischen Rundbogen lies die Stimmung recht familiär 
    wirken. 

        Los ging es um 20.30 Uhr mit Patrice, der einen Gelungenen Auftakt hinlegte. Er brach schon nach wenigen Songs die Mauer zwischen ihm und dem Publikum, unter dem sich viele befanden die ihn für Gentleman hielten(Lach). Seine Mischung aus Reggae und HipHop lies das Publikum in die richtige Stimmung kommen und so waren diese bestens vorbereitet für den Hauptakt.

    Gentleman sprang um 22.15 Uhr auf die Bühne und legte direkt einen Traumstart mit 
    „Dem Gone“ hin. Die Band hatte zuvor mit kleinen Auszügen aus seinen Liedern die Spannung 
    steigen lassen. Er legte wie schon vom „Ring“ und „Beats for Life“  gewohnt eine Supershow 
    hin die wirklich alles zu bieten hatte, von ausgefeilten Lichteffekten bis hin zu dem wunderbarem
    Duft der grünen Pflanzen, der auf keinem seiner Konzerte fehlen darf, da es ein Teil seiner 
    Philosophie ist. Die kleineren Ausfälle der Rechten Box müssen zwar den Tontechnikern 
    angelastet werden, aber sie vermiesten nicht wirklich die gute Laune der vielen Besucher. 
 

    Gentleman spielte restlos alle Lieder
    der neuen Platte und zusätzlich gab es
    noch zwei Specials. Zuerst lies er die
    Backgroundsängerinnen und später
    auch noch seinen treuen Percussionmann 
    Mojo Morgan, ihre Gesangskünste zum
    Besten geben, was wirklich eine
    gelungene Idee war. 

    Den Abschluss des Konzertes machte
    „LEAVE US ALONE “ bei dem sich alle

    bis zum letzten verausgabten. Doch
    nicht genug, als Zugabe spielte er
    einen Mix aus den besten Bob Marley
    Songs wie „no woman no cry“ 
    und  und und ... 

    Wir hätten euch gerne noch ein interview liefern wollen, aber die lieben securitys durften uns
    leider nicht zu Gentleman lassen, weil wir eben nicht Mtv sind, sondern „nur“ das FrkMagazine.
    Da stehen wir drüber;) 

   
    Stattdessen liefern wir euch ein Auszug aus seinem Leben... 

    Gentleman der noch vor 10 Jahren Tillmann Otto hieß und erst mal nach Jamaika aufbrach, 
    kannte damals das Land und seine Kultur noch nicht. Doch als er dort das raue Leben einmal
    kennen gelernte hatte inspirierte ihn das und er fing an Reggae ein ganz neues Gesicht zu geben. 

    Er war der erste und bis heute auch der Einzigste Deutsche der Reggae singt und dazu noch seit
    sieben Jahren mit einer Jamaikanerin verheiratet ist und einen Sohn mit ihr hat. 

    „Erst“ 1999 kam sein Debütalbum „Trodin On“ heraus, was ihn zu einem Pionier der deutsche 
    Reggaeszene machte. Vorher war er zwar schon mit Bands wie Freundeskreis aufgetreten und 
    hatte am  „Tabula Rasa Projekt“ und anderen kleinen Songs mitgewirkt, doch kannte ihn kaum
    jemand in Deutschland unter dem Namen Gentleman. 

    Nach Dem Debütalbum folget nun 2002 das zweite Album „journey to Jah“, welches eine stärkere
    Betonung auf den Grundstein des Reggaes legt. Ganz nach dem Motto „Back to the Roots“ 
    fing er an seine Musik noch mehr Ausdruck zu verleihen, indem er die beatz und den Rhythmus
    noch intensiver im Zusammenspiel mit seinen Vocals wirken lies und immer mehr auf die alte 
    Form des Reggaes zurückgriff. 

    Wer Gentleman noch nicht gesehen hat der hat die Chance noch beim Splash- Festival . 

    joh.