fRkmagazine        
                    
                   

    

     >>> 03.10.2005: HELL ON EARTH 2005 .::. Trier - exHaus 

    +++NEAERA +++ AGENTS OF MAN +++ END OF DAYS +++ 
    EVERGREEN TERRACE +++ HEAVEN SHALL BURN +++ AS I LAY DYING 

    Die Hölle auf Erden,... die einen erwarten sollte. Rein musikalisch versteht sich;) dargebracht 
    von Century Media, Metal Blade, Alveran und Mad Tourbooking. 6 Bands und jedemenge 
    brachiale, rohe Gewalt! 3 Wochen von Schweden bis England. 

    Wir waren  irgendwo dazwischen... in Trier... am Tage der deutschen Einheit, wie immer 
    spät dran;) jaja, kann man halt nichts dran ändern... die erste Band Neaera leider verpasst 
    (ging auch verdammt früh los... pünktlich um 19.00!!!). Schade hätten wir sehr gerne 
    gesehen,... hab im Vorfeld ein paar Songs von den Jungs aus Münster ausser Dose gehört 
    und das hat auf jeden Fall schon mal Lust auf mehr gemacht... tja, schade... schade. 

    Zweite Band des Abends waren Agents of Man... wirklich?! Ich bin mir nicht mehr ganz 
    sicher, ich glaube schon... noch nie von gehört. 5 superharte Kerle aus New Jersey, wie 
    könnte es anders sein... der alten Schule verfallen... machen HC mit ein paar moderneren 
    Metal Einflüssen. Jemand verabschiedet sich mit „Yo motherfuckers... so nice you were 
    here motherfuckazzzzz“ ... solalala, nicht wirklich mein Ding und nicht wirklich symphatisch, 
    aber das Haus ist proppenvoll` nur die Leute noch etwas verhalten. 

    Dennoch indestens 40° im Keller, keine Bewegungsfreiheit mehr und noch weniger Sauerstoff...
    also erst mal raus atmen! Dabei gingen End of Days auch irgendwie an uns vorbei... die zweite
    deutsche Band im Package... auch noch nie von gehört, also von gehört schon... aber noch 
    nichts von gehört, ach... ihr wisst was ich meine;) also muss man nicht wirklich traurig sein was
    verpasst zu haben... oder vielleicht doch?! 

    Egal... Evergreen Terrace! Muss man mehr sagen?! Wieder 5 superharte Kerle, aber um 
    Längen glaubwürdiger und wohl eine der Hardcore Bands, für die Leute 5 Wochen vor 
    Kartenhäusern campieren würden. Naja gut, geht auf jeden fall nach vorne und nicht nach 
    hinten... trotzdem, Mucke die sich nicht irgendwie bei mir im Kopf einprägen will, kommt 
    auch irgendwie nicht in meine Ohren... dabei muss man den Jungs aus Florida zugute halten, 
    dass ihr Sound nicht ganz so oldschool geprägt ist und schon mehr Innovationen in Tempo 
    und Vielfalt bereithält. Wieder kurz raus, Luft hole... aber direkt wieder runter, denn die 
    Band (nach unserer Meinung) des Abends wollten wir nicht verpassen: 

   

    Heaven Shall Burn. Wir stehen irgendwo zusammengekauert in der Mitte, bis die Jungs die 
    Bühne betreten und loslegen: „The Weapon They Fear“ ... Hammer Einstieg, dauert keine 
    2 Sekunden und gerade vor meiner Nase ist die Grenze zum Moshpit. Die Leute haben 
    Bock drauf und die Leute gehen ab... auch recht gesittet, das sollte man noch erwähnen! 
    Ich bewege mich nicht, keinen Meter... trotzdem tropft mir der Schweiß von der Stirn... 
    die Menge ist am Kochen, bis Sänger „...“ den Mosh auffordert sich im Kreis zu drehen. 
    Gesagt getan, der Circle Pit geht los... wieder genau an meiner Nase vorbei;) und immer 
    wieder drängen sich verschwitzte Gesichter von vorne nach hinten, weil sie komplett 
    dehydriert sind... meinen Respekt an alle, die es 45 Minuten vor der Bühne ausgehalten 
    haben;) letzter Song  „Havest the Storm“ und dann vorbei. „Balljunge... wo ist mein 
    Handtuch?!“ ... rein platztechnisch konnte ich mich kaum bewegen, dennoch bin ich 
    pitschnaß, wie alle anderen;) puhhhhhh... muss wohl ne geile Show gewesen sein` hahahaha. 

   
   

    Die ersten Leute unter 1,50 kippten schon um, weil sich die CO2 Konzentration im exHaus 
    schon einer gefährlichen Grenze näherte... also raus, raaauuuuusssss;) noch mal auf der Suche 
    nach „Schlumpf“ wegen dem As I Lay Dying Interview, natürlich niemanden gefunden.... und 
    sowieso die Band ist schon auf der Bühne. Tja, dumm gelaufen... halbe Stunde Umbaupause 
    und der Headliner legt los.
    
    „Shadows are Security“ heißt das Stichwort. Von vorne kann ich mir das nicht mehr antun, 
    die ersten Leute fahren auch schon… eigentlich nicht schlimm, weil der Abend mehr als 
    ausverkauft war und das Haus mehr als gut gefüllt. Dennoch drängelt sich jeder vor die Bühne 
    um die Jungs aus Sacramento zu sehen. In der Tat eine imposante live Band... druckvoll und 
    gewaltig. Neben Darkest Hour, wohl der MetalCore Export aus Amiland und das kann man 
    auch imposant beweisen! 

    Mittlerweile ist schon kurz nach 01:00, ein langer Abend nähert sich langsam dem Ende... 
    wir entschließen uns nicht ganz bis zum Nullpunkt zu bleiben, um der Autolawine zu entgehen 
    und brechen auf. Gutes Konzert mit allesamt guten Bands, das muss man sagen... natürlich
    lässt sich über Geschmack streiten, aber wenn man auf die etwas härtere Gangart steht` war 
    da zweifellos für jeden was dabei! „Hell on Earth“ halt;) 

    text: frankie
    photos: judith