>>> 01.05.2005: Hopesfall, Tsunami Bomb .::. Köln - Prime Club
Der
wohl bisher schönste und wärmste Tag des Jahres war wohl ausschlaggebend für
dieses
Konzert, ausschlaggebend dafür` dass gerade mal
eine handvoll Leute den beschwerlichen
Weg zum Prime Club auf sich nehmen wollten und
meine Wenigkeit sogar noch mit dem Zug
aus der Vorstadt (Bonn;).
Also
ich habe in dem Laden bei weitem schon unbekanntere Bands als Hopesfall oder Tsunami
Bomb gesehen, aber das` das war wirklich ein
wenig schade um nicht zu sagen enttäuschend.
Nun gut, Name Taken haben abgesagt...
Ersatz?!
Den
hat`s nicht gegeben und kurz nach 21:00 standen dann drei Jungs und ein Mädel auf
der
Bühne. Erfrischend fröhlich, laut und
mitreißend. Es dauerte nicht lange bis Frontfrau Jen(?!)
die reduzierte Zuschauerschar mit einem
charmanten Lächeln und ihrer Honigstimme` bis kurz
vor die Bühne treiben konnte. Ich muss
allerdings ehrlich zugeben, meine Musik ist das ja
nicht... aber qualitativ, qualitativ nicht
minderwertig. Kein 0815 Punkrock... gute Melodien,
ab und an mal härtere Riffs... Engelsstimme mit
etwas Geschrei im Hintergrund und gepaart
mit jeder menge Spielfreude! Das sollte man schon
irgendwie anerkennen und ich denke das
wurde es auch. Guter Auftritt, danach dann schon
mal warm machen für Hopesfall und
waaassss?! Ja, spätestens ab diesem Moment war
klar: keine dritte Band, eine kommt noch
und dann ist Schluß... für 16€uros und
einer äußerst arroganten jungen Dame am Eingang...
mhhh, nicht wirklich toll;) aber so schnell
lässt man sich den Spaß ja nicht verderben.
Außerdem gab`s ja noch ein Geburtstagskind und
das spielte zufällig noch bei Hopesfall
Gitarre. Also, herzlichen Glückwunsch und Prost!
1,2,3 Rock Show. Programm natürlich
größtenteils vom neuen Album a
types, eine gute Spur melodischer als die anderen Sachen,
wie ich erfahren durfte` nahm Sänger Jay sogar
Gesangsunterricht. Hat sich das gelohnt, ich
weiß nicht... aber gut angehört` hat es sich
auf jeden fall! Keine unnötigen Schreipassagen,
keine aufgezwungene Songsystematik... einfach
gute Rock Nummern. Allerdings frage ich
mich ob a types ein Konzeptalbum ist,
weil man schon eine gewisse Monotonie heraushören
kann... Monotonie ist vielleicht das
falsche Wort... Eingängigkeit klingt wesentlich besser!
Manche Songs gehen ins Ohr, aber nicht alle.
Trotzdem eine sehr gute Live Show, sehr
sympathische Jungs... schade nur, dass so wenig
los war!
text:
frankie
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