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     >>> 11.02.2006: JR Ewing, Coheed&Cambria .::. Köln - LMH 

    Eigentlich sollten fast zur selben Zeit die JR Headliner Daten stattfinden… aber mit einem 
    derartigen Supportoffer kann man natürlich mehr Leute ziehen, irgendwie verständlich` 
    aber wegen Coheed and Cambria würde ich nicht auf ein Konzert fahren, so stand ich der 
    Sache etwas zwiespältig gegenüber, dennoch mit Vorfreude. 

    Die Zeit am Samstag verging wie im Fluge... und als mich um ca. halb 18.00 Uhr mit dem 
    Auto auf den Weg in die Nachbarstadt machte` hatte ich trotz 10 minütiger Wegbeschreibung... 
    mhhh, wie soll ich sagen, nach 10 Metern schon den falschen Weg eingeschlagen;) schließlich 
    führte mich die „falsche“ Autobahn nach Köln-Deutz und ich musste schließlich durch die 
    komplette Kölner City um mein Ziel zu erreichen... kurzer Blick auf die Uhr, Punkt 18:00! 
    Noch 20 Minuten bis zum verabredeten Interviewtermin mit den Nordlichtern... zu spät 
    kommen is nich mehr` ein guter Vorsatz für dieses Jahr, den ich bisher ziemlich gut umgesetzt 
    habe... also die Schnur nicht reißen lassen! Aber 20 Minuten` inklusive einkalkulierten 30 
    Minuten verfahren... macht zusammen 18:50;) keine Ahnung wie, aber es wurden letztelich nur 
    5! Minuten in die falsche Richtung und ich stand pünktlich um 18:20 vor den Toren der Live 
    Music Hall... nach kurzem (Definitionssache) lamentieren mit den überaus netten Türstehern 
    (wie ich dieses Spielchen dort liebe... guter Türsteher, böser Türsteher... nur wirklich dumm 
    steht man da... wenn der „Gute“ fehlt... auch schon passiert;) durfte ich dann schließlich an 
    den ca. 150 wartenden Leuten vorbei. 18:30! Keiner ruft mich an, keiner holt mich ab...
    ICH WURDE VERSETZT!!!! Unglaublich... hahaha` schließlich fragte ich mich zu den Jungs 
    durch, die grade beim Soundcheck waren... verabredeten uns für nach der Show` weil es 
    wirklich um 19:30 losgehen sollte... hmhm, zwei Bands?!

    In der Tat, noch mal kurz zum Auto, wieder rein und JR Ewing standen schon auf der Bühne.
    Das muss man vorwegnehmen, aber ein Set von weniger als einer halben Stunde` war etwas 
    enttäuschend... wenn man die Soundprobleme bei den ersten 5 Songs noch mit einberechnet... 
    noch enttäuschender! Einstieg: „Change is Nothing“, wohl die eingängiste Nummer auf 
    „Maelstrom“... großartiger Song, leider fiel das Mikro von Sänger Andy immer wieder aus... 
    und als die Jungs wirklich ihre Linie gefunden hatten und ich mich endlich von den Live 
    Qualitäten einer der Bands` die diesen Ruf genießen` überzeugen konnte... war es schon 
    vorbei. Nicht der Fehler der Band, aber da hätte man sich die Vorgruppe auch sparen können...
    und man merkte sowieso, dass der Großteil des Publikums nicht wegen den Skandinaviern 
    gekommen war... leider!!! Natürlich präsentierte man bis auf eine Ausnahme` nur Songs vom 
    neuen Album... verständlich, aber ein anderer Grund dafür sind auch die verlagerten 
    Gesangseigenschaften von Andy... Zeit bringt Reife und Veränderung, was man deutlich bei 
    dieser Band erkennen kann und selbst die Auskopplung von „Calling in Dead“ (tut mir Leid, 
    Songtitel vergessen... und zum nachschlagen bin ich zu faul;) wurde in anderem Gewand 
    präsentiert. Tolle Band... schade nur` dass die Umstände so gelegt waren... aber die Halle 
    war immerhin voll, wenn auch nicht ausverkauft! 

    Und schließlich kam ich nach einer weiteren halben Stunde warten auch noch zu meinem 
    Interview... definitiv eines der besseren, was ich in letzter Zeit führen durfte, was meist immer 
    vom Gegenüber abhängig ist! So kam ich auch in den Genuß` ¾ der Co&Ca Show zu 
    verpassen... soll mir recht sein, meine Begeleitung kam sowieso zu spät;) immerhin haben
    wir noch 4 Songs sehen dürfen, von denen ich keinen einzigen kenne... nicht meine Musik, 
    nicht meine Band, nicht schlimm;) schlimm nur, dass diese auch nicht länger als 45 Minuten 
    auf der Bühne standen und ich finde es etwas unüblich um kurz nach halb10 ein Konzert zu 
    verlassen... samstags!  

    text: frankie