>>> 23.03.2005: Lack, Fire in the Attic, Rachel
Casca,... .::. Trier - exHaus
Im
Rahmen der Fita/Casca Mini Easter Tour präsentierte sich zum Anfang ein
Package im
exHaus, das sich gewaschen hat. Also Auto
vollgeladen und hin da! Nicht zwei, nicht drei,
sondern insgesamt ganze vier Bands... als aller
erstes glaube ich waren Distance in Embrace
an der Reihe, Namen schon mal gehört und aus`m
Saarland die Jungs wenn meine Annahme
richtig ist. Grade am Ende kamen wir rein, weil
Herr P. siebenhundert Pinkelpausen einlegen
musste. Tja, hat mich auch nicht so vom Hocker
gehauen, ganz netter Emocore` mit ein paar
Punk Einflüssen, soviel hab ich noch in
Erinnerung.
Danach Rachel Casca, äußerst interessant... weil mit neuem Sänger, bzw. hat der mal
Gitarre
gespielt, der Mann davor am Mikro is gegangen und
ein neuer Sechssaiter ist gekommen, der
zufälligerweise auch auf den Namen
Sebastian hört, wie mir jemand sagte... so ein Zufall,
das wäre dann der dritte mit selben Namen in der
gleichen Band;) viel wichtiger natürlich, die
musikalische Umsetzung, denn nach der As a
Ghost takes flight EP, wo man noch die alte
Stimme hören konnte` fragt man sich schon ob man
dieses Niveau weiter halten kann. Ich
glaube es waren drei neue Songs, mit altem
Restprogramm und der erste Auftritt in der
Besetzung. Freute mich zu hören, dass der
Wechsel ganz gut gelungen ist......................
die Gesangspassagen bei den alten Nummern waren
vielleicht nicht mehr ganz so melodisch,
aber immer nach vorne` was besonders bei den
neuen Songs aufgefallen ist. Schreien kann er`
der Junge! Abwechslungsreicher Emocore, mit
Screamo Anteil und guten Ambitionen... mal
sehen was mit der Band noch passieren wird, auf
jeden Fall wieder ein guter Anfang und
mit Fire in the Attic im Gepäck kann man ja auch
ganz gut auf sich aufmerksam machen.
Diese
Herrn haben bald eine neue Platte draußen und werden ja grade unaufhörlich
überall
erwähnt. Wieviel Konzerte kann man denn im Jahr
spielen?! So wie`s aussieht ne ganze
Menge, denn was die Jungs da wieder mal
vollbracht haben, zeigt immer mehr Routine und
schön, dass sich das Set jetzt über ne halbe
Stunde ausgeweitet hat` haha;) im selben Raum,
hatte ich die Jungs schon mal lauter in
Erinnerung, aber nicht schlechter... Programm aus EP
und neuer Platte... Crush/Rebuild
heißt das neue Stück und knüpft da an wo man aufgehört
hat. Treibender Emocore, mit viel Punk Charakter
und alles auf den Punkt genau perfektioniert!
Da wundert man sich nicht mehr, warum die mit
Taking Back Sunday, Hot Water Music oder
Billy Talent spielen. Bis auf die Tatsache, dass
Herr Frontmann bei jedem Smalltalk
zwischendurch einen neuen
wieredeichschnellerdassmichgarkeinermehrversteht Rekord
aufstellen wollte, war alles mehr als ok.
Schwer zu steigern, aber da waren ja noch diese Dänen... nennen sich Lack und machen
nicht
mehr wirklich das was sie mal gemacht haben.
Kinnlade klappt runter und geht nicht mehr hoch!
Super vertrackter, eingängiger Indie Rock, immer
noch mit Härte` aber nicht mehr so vielen
post HC Komponenten von der alten Platte...
trotzdem großartig!!! Mittlerweile hab ich mir
auch mal das neue Machwerk zu Gemüte geführt
und das hätte man besser mal vorher gemacht.
Leider wer der Geisteszustand zu dem späten
Zeitpunkt auch etwas jägermeisterbeeinflusst,
da fällt die Erinnerung etwas schwerer... aber
das was ich sehen und hören durfte` war ein
grandioser Abschluß für einen guten
Konzertabend!
text:
frankie
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