>>> 18.01.2003: Reel Big Fish .::. Hamburg - Logo
Seid
froh, dass Ihr keine Brillenträger seid ! Beim Eintritt ins Logo beschlug erstmal meine
Brille.
Mann, war das heiss, mindestens 50 Grad. Im
ausverkauften Laden tummelten sich zumeist
Jugendliche, die eindeutig dem Ska-Punk-Sektor
zuzuordnen waren. Ich bin mir sicher, dass
die wenigsten dieser kids schon mal den Namen
Prince Buster gehört haben. Aber darum
ging es an diesem Abend auch nicht.
Was heute zählte war die Stimmung, und die war
grandios. An den T-Shirts war zu erkennen,
dass hier einige Fans anwesend waren. Ich
muss zu meiner Schande gestehen, dass ich den
Namen reel Big Fish zwar kannte, aber noch nie
einen Song dieser Amis
(bewusst) gehört hatte.
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Was die Band an diesem Abend ablieferte, war solider Ska-Punk, ohne viele
erwähnenswerte Höhen und Tiefen. Ein gutes Konzert, welches die angereisten Fans auf
jeden Fall mehr als befriedigte. Es wurde gepogt und gedived, als würde es kein morgen
geben. Ich muss sagen, dass sowas auf jeden Fall auch seinen Reiz hat. |
Trotzdem stehe ich dieser ganzen Ska-Punk-Sache etwas kritisch gegenüber. Nicht
etwa,
weil sie zu wenig traditionell
orientiert ist. Da gehen mir auch die Hip Hopper mit iher
Keep It Real-Scheisse gehörig auf
die Weichteile, sondern eher, dass es einfach zu viele
Bands gibt, die alle gleich klingen.
Natürlich durfte auch am heutigen Abend die obligatorische Cover-Version nicht
fehlen.
In diesem Fall war es Take On Me von
A-Ha.
Nach
zwei Zugaben war der Drops gelutscht und die Band verschwand hinter der Bühne.
So mussten zumindest die vor dem Logo wartenden
Eltern nicht zu lange auf ihre Sprösslinge
warten.
Text:
Marcel Peithmann
Fotos: Tobias
Horn
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