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     >>> 29.01.2002: Slipknot .::. Hamburg - Docks

    …nach einem extrem lässigen Interview mit Slipknot Sänger Corey bleibt genug Zeit um einem 
    sich Entgang setzenden Fressflash, ausgiebig bei Mc Donalds Tribut zu zollen. Also los über den
    Kiez und erst mal einen fetten Burger besorgen. Zurück am Docks angekommen, hat sich die 
    Menge der wartenden Leute wohl ungefähr verdoppelt. Da ist richtig was los; es ist schweinekalt, 
    was eingefleischte (14 bis 15 jährige) Fans nicht davon abhält in kurzer Hose und T-Shirt zu 
    erscheinen. Sie wollten wohl besonders lange an Ihr Erlebnis des Jahres,   
 
    " d a s   u l t i m a t i v E   3 7  -  t e u r e  c a  4 0  -  m i n ü t i g e  L i v e  -  D e b a k e l . . . " 
 
    der konkret - krassen  Ba nd  SLIPKNOT  erinnert  werden. Nach eineinhalb Stunden 
    Wartezeit vor der Tür geht’s los in die scheinbar hochheilige Halle. Klassische Musik läuft. 
    In der Tat gibt es keine Vorband, und Slipknot entern als erstes (und leider auch letztes) die Bühne. 

    Sie spielen die ersten Songs vom neuen Album, alles ganz cool. Es gibt die für Slipknot 
    üblichen hydraulik-Bühnenteile, die die beiden Percussionisten in die Luft schweben lassen und 
    rumwirbeln. Dann spielen sie diesen einen ruhigeren Song vom ersten Album bei dem Corey 
    tatsächlich an einer Stelle im Refrain singen muss. Um Gottes Willen, was ist da passiert ? Da 
    gröhlten ja einige Fans die Melodiestimme besser mit als er selbst. Ich will dieses "Gesangsouting" 
    mal auf die etwas miese Tagesform zurückführen. Er war scheinbar wirklich etwas besoffen.

    Es bleibt leider die Frage ungeklärt, wieso Slipknot dann nach wenigen weiteren Liedern, nach
    insgesamt ca 40 Minuten Showtime, sang und klanglos die Bühne verlassen haben. Die 
    komplette Audienz ging anfangs von einer "Umbaupause" oder einem Kleiderwechsel aus und 
    verblieb erst mal gebannt in der Halle stehen. Doch leider war nix mehr mit Slipknot. Gerüchten
    nach heisst es, dass sie echt zu besoffen und breit waren um weiterzumachen. Dafür würde denn
    wenigstens die etwas affige Gesangsleistung sprechen. 

    Doch seid nicht enttäuscht: für alle Besucher gibt es gegen Vorlage der Eintrittskarte 10 % 
    Ermäßigung beim diesjährigen Hurricane.... super !

    jonas.