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     >>> 09.02.2003: Lacuna, Union Youth .::. Trier - ExHaus 

    Wow, war das ein Konzert! 
    Nach einem ausgiebigen Interview mit Union Youth, dass sehr unterhaltsam war, 
    da die Jungs sich total gefreut hatten und gar nicht genug gefragt werden konnten, 
    trauten wir unseren Augen nicht, als wir wieder zum Konzertraum kamen. 


    

    Es war überhauptnix los. Bis zum Beginn des Supports Lacuna kamen dann doch 
    noch an die 40 Leute aus irgendwelchen Ecken gekrochen, aber Platz war noch für 200 . 
    Nichtsdestotrotz begann Lacuna direkt mit voller Power. Die dunkle Stimme des Sängers 
    und die nahezu perfekte Abmischung der beiden Gitarren mit dem Bass schufen eine 
    grandiose Klangkulisse (aber das war verdammt laut). 

    Von Lacuna hört man definitiv viel zu wenig, die haben echt was auf dem Kasten und live 
    erste Sahne. In der Umbaupause musste ich zuerst mal draußen mein Gehör wieder finden, 
    was aber nicht so ganz klappte. Außerdem machte ich mir ernsthafte Gedanken darüber,
    ob Union Youth das noch toppen könnten! 

    Nach gut 15 Minuten dann, als man sich wieder im Konzertraum eingefunden hatte, 
    betraten Union Youth dann die kleine Bühne. Deutlich zu erkennen war auch der dicke 
    Verband an der Hand von Sänger und Gitarrero Maze, über den wir uns im Interview
    schon unterhalten hatten und der auch schon für Konzertabsagen verantwortlich war. 


    

    Es stand also noch in den Sternen, ob dasKonzert, oder besser gesagt die Hand es bis 
    über den ersten Song schaffen würde. Da standen sie nun. Vier schmächtige junge Männer, 
    die Instrumente in der Hand hatten und im Begriff waren zu musizieren. Was dann kam 
    war kaum zu fassen! 

    "Fruits for the nation" war der erste Song und der haute so was von rein! Viel schneller als 
    auf der Platte gespielt und unglaublich durch die kratzigen Schreieinlagen von Maze und 
    dessen gnadenlose Bühnenaction unterstrichen, das ganze auch noch lauter als Lacuna, 
    das war der Hammer. Es folgten fast alle Songs von "the royal gene" plus einige 
    unveröffentlichte Tracks in der gleichen Spielweise. 

    Die Jungs hängten sich so dermaßen rein und spielten ihre Musik so kraftvoll und lebendig, 
    dass es eine absolute Freude war dem zuzuhören und zuzuschauen. Am Ende wurde dann 
    das Bühneneqipment zerstört und aus war es! 


   

    Wenn ihr das nicht erlebt, dann habt ihr definitiv was verpasst! 

    Also zuerst Platte kaufen gehen, dann Konzert besuchen und ihr werdet zu keinem anderem 
    Fazit kommen! Union Youth spielen auf Hurricane und Southside, sowie auf Rheinkultur! 

    Also nix wie hin! 

    text: michi 
    photos: denz