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[Black Maria, the -
Lead Us To Reason] Victory
Aus Musikgiganten formten sich The Black Maria und veröffentlichen ihr Debüt auf Victory
Rec. 2005. Sicherlich sind die Erwartungen hoch wenn sich Mitglieder aus Bands wie Garde,
New Day Rising oder Zyon zusammensetzen um gemeinsame Sache zu machen. Wenn hierbei im
Hintergrund zudem eines der derzeit wohl dicksten Labels der Szene wirkt, dürfte Erfolg
programmiert sein. Letztlich unter dem Strich resultiert ein sicherlich über dem
Durchschnitt liegendes Album im Genre des Emopunks. Es erinnert oftmals an Starmarket und
gesanglich an die neueren Werke von Millencolin, wobei der Vergleich mit dieser Band
ansonsten unangebracht ist. Die Songs sind sich alle sehr ähnlich und man tut sich schwer
ein oder zwei markante Songs auszumachen. Dies hat den negativen Aspekt, dass es nach
mehrmaligem Hören ein Achselzucken hervorruft. Positiv ist sicherlich anzuführen, dass
jeder Song für sich gesehen sicherlich alles andere als ein Ausfall ist. Vor allem Jimmy
Eat World Fans dürften an diesem Album Freude haben. ludo |
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[Blackllisted - We`re
Unstoppable] Reflections
Ne ganze Menge Anger kommt da direkt aus Philadelphia! Die Jungs müssen ganz
schön pissed sein, diesen Eindruck kriegt man nämlich schon nach den ersten
20 Sekunden auf Platte vermittelt. Sehr noiselastiger, old school getränkter Hardcore...
äußerst prollige Stimme und ansteckende mosh parts. Neidlos muss man anerkennen, dass
diese Attribute genau dieser Band auch besonders gut stehen und auch perfekt umgesetzt
werden, vielleicht mit einem etwas zeitgemäßerem Gewand. Da reicht die Bandbreite von
Give up the Ghost oder Hate Conspiracy bishin zu Madball! Noiseproll wäre die perfekte
Umschreibung;) nein` ernsthaft, We`re Unstoppable ist nicht nur ein
Albumtitel, sondern eine tiefgründige Aussage, denn die 10 Songs blasen einen ausnahmslos
weg... aus dem einfachen Grund, dass man bei knapp mehr als 15 Minuten auch alles schön
an einem Stück hören kann und sicher nicht aufstehen wird. Kurz und knapp, auf gar
keinen Fall die 3 Minutengrenze überschreiten, das wäre fatal und für alte Schule,
sowieso schon viel zuuu lang... die Rechnung geht auf jeden Fall auf!!!
frankie |
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[Callisto - True Nature
Unfolds] Earache
Auf Earache präsentieren die Finnen Callisto ihr Album True Nature Unfolds. Diese Platte
wurde bereits im April 2004, allerdings lediglich in ihrem Heimatland, veröffentlicht.
Ihr Debut Album brachte in Finnland den notwendigen Erfolg und beförderte sie in die
Gehirne vieler Hardcore- und Metalszenen. Callisto spielen sehr metallastigen HC und legen
viel Wert auf die assoziierte Stimmung der Songs. Vor allem den Untergrunden des
menschlichen Wesens und der damit verbunden Apokalypse haben sich die Finnen verschrieben.
Dabei übermittelt neben dem lyrischen Part die musikalische Untermalung diese Stimmung.
Vor allem lange, melodische, melancholische Teile bringen dies zum Ausdruck. Die Stimme
des Frontmannes klingt hiezu wie ein Gegenstück. Sie ist dunkel und gibt den Melodien
einen ganz eigenen Touch. Auch wenn diese CD musikalisch besonders ausgearbeitet
erscheint, vermag es die Band nicht besondere Explosivität zu entwickeln. Besonders zu
bemerken ist an dieser Stelle die sehr gute musikalische Verarbeitung durch das allseits
bekannte Soundlab Studio in Orebro. ludo |
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[Chixdiggit - Pink
Razors] Bad Taste
Manchmal fragt man sich ob es bestimmte Bands überhaupt noch geben muss... nichts gegen
Chixdiggit und KJ Jansen, aber irgendwie ist das hier doch ziemlich überflüssig. Schön
eine neues Zuhause gefunden zu haben, aber die alten FatWreck Zeiten lassen sich leider
nicht von heute auf morgen abwaschen... ohhh, moment mal` ich bin mir garnichtmal sicher
ob die Band damals überhaupt bei Fat unter Vertrag war. Naja, egal` auf jeden fall hat
sich nichts geändert. Die Songs sind nett, gehen über Mädchen aber mehr auch nicht! Ob
das noch zeitgemäß und professionell ist, ist eine andere Frage... Melopunk ist nicht
tot, aber man kann es ausreizen` indem man noch nicht mal einen Versuch unternimmt sich
weiterzuentwickeln. Tut mir leid, aber da hab ich keinen Bock drauf!
frankie |
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[Dead Playboys, the
- Last Call for Alcohol] Soulfood
Die nächste große Punkrocksache aus Schweden, kurze Zeit weg bis zur Veröffentlichung
des neuen Albums
für die Jungs sah die Zukunft sehr rosig aus, so liest man
zumindest im Infozettel. Dennoch habe ich noch nicht mal annähernd den Bandnamen
vernommen. Egal, was dann passierte, ist nämlich wirklich traurig. Denn Playboys Sänger
Rasmus starb mit nur 21 Jahren bei einem Autounfall und man wurde sehr unangenehm auf den
Boden der Tatsachen zurückgehholt. Sehr traurige Geschichte... die Veröffentlichung von
Last Call for Alcohol wurde verschoben, bis man jetzt im März einen neuen
Mann am Mikro gefunden hatte. Trotzdem wurde die Platte jetzt noch mit Rasmus am Gesang
veröffentlicht... ob das beabsichtigt war, keine Ahnung... aber definitiv keine falsche
Entscheidung. Tolle Whiskystimme der Herr, Punkrockshuhe an und los geht`s. Die Playboys
melden keine patente in Sachen Punk an und man hört auch wer die Vorbilder sind: Misfits,
Social D, Turbonegro, Ramones usw. trotzdem gehen die Sachen nach vorne. Super geiler
Garagensound, Reibeisenstimme... passt doch, warum unbedingt auf Teufel komm raus was
versuchen` das sowieso unmöglich ist. Die Jungs könnten auch perfekt den Soundtrack für
nen 80er Road Movie der besseren Sorte einspielen. Wie sehr sich das mit neuem Sänger
verändern wird kann man nicht sagen ode rich kann es zumindest (noch) nicht... aber
Last Call for Alcohol ist ein sehr guter und ehrlicher Start ins
Punkrockgewerbe! frankie |
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[Grizzly Twister - Kill
the Autopilot] My Favourite Toy
Wenn irgendetwas Screamo ist, dann das hier! Und schon wieder aus
Skandinavien und eine weitere gute Band auf My Favourite Toy! Eine gewaltiger Hammer, der
da auf einen einschlägt... vertrackte Songstrukturen, einfach mal Gitarre spielen lassen,
Schlagzeug alleine oder Bass und im Hintergrund komische Geräusche. Eine Stimme, die
jedes Hoch und Runter mitgeht, scheinbar ohne atmen zu müssen. Vergleiche mit Jr Ewing,
Lack oder den Blood Brothers sind da nicht unangebracht. Teilweise fast sogar Richtung
Grind tendierend peitschen Grizzly Twister nach vorne... Explosionen gibt es keine, weil
diese die ganze Zeit stattfinden! Nicht ganz einfach zuzuhören, sehr viele Kleinigkeiten
die immer wieder aus der Wand ausbrechen und sich dann bemerkbar machen... also sehr
anspruchsvoll auf eine bestimmte Art und Weise. Unkonventionell, wie der Titel schon sagt:
Kill the Autopilot eben! Für die Leute, die auch nur glauben irgendeine
Ahnung haben was Screamo überhaupt ist und auch für jene, die glauben eine
Ahnung zu haben von dem was sie hören`... kann ich Grizzly Twister nur wärmstens ans
Herz legen. Kein Meilenstein, aber ein verdammt gutes Album! frankie |
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[Junias - Signal]
Eatthebeat/Roadrunner
Alles klar
natürlich Placebo!;) So ungefähr war mein erster Gedanke, aber man muss
wirklich sagen eine gewisse Ähnlichkeit haben Junias und bereits angesprochene Band auf
jeden fall! Besonders die Stimme von Sänger Mathias hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der
von Brian Molko, das lässt sich nicht leugnen... aber musikalisch?! Musikalisch tendiert
das schon in eine andere Richtung, obwohl ich mir sicher bin` dass die Jungs in alle
Geschlossenheit auch Placebo ganz toll finden` haha;) selbst wenn nicht, Entscheidungen
sind da um getroffen zu werden oder auch nicht. Manche kann man sich sparen und das lässt
die Frage, was Junias für Musik machen offen... denn es rockt einfach. Hat von vielem
etwas, viele Einflüsse, aber nicht unkoordiniert... poppig-süßliche
Melodien (tut mir leid, aber das ist so ein schönes Zitat) unterlegt mit etwas härteren
Gitarren, die immer ein abgerundetes Bild ergeben. Öfters auch mal ruhig, wenig
Ausbrüche oder direkt ganz laut! Und wenn anders, dann immer irgendwie
dazwischen;) lässt sich gut hören und ist großartige Frauenmusik! Ganz im
positiven Sinne natürlich;) frankie |
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[Kogo - Combat School]
My Favourite Toy
Das Schweden rockt, sollte man mittlerweile ja wissen... Kogo machen da keine Ausnahme.
Ein kleiner Zufall, wie man so schön sagt und schließlich wird Combat School
Ende Mai auf My Favourite Toy veröffentlicht. Besagter Longplayer ist übrigens der erste
der vier Nordlichter, dafür schloß man sich mehrere Wochen mit Magnus Björk (Leiah,
Children of Fall etc.) im Tonhaus ein und das Ergebnis... das Ergebnis spricht für sich.
In meinen Ohren klingt das teilweise nach Sunny Day Real Estate, manchmal... vielleicht
vom Sound her etwas klarer und tanzbarer! Man könnte auch meinen Jonah Matranga hätte
seine Stimme im Spiel gehabt... haha` nein, aber diese Harmoniewechsel, sind absolut
Far/OneLineDrwaing. Sehr hübsch meine Herren, komplett ohne Geschrei` das muss man sich
erst mal trauen... allerdings zeigt das hier nicht unbedingt das übliche was bei My
Favourite Toy sonst so abgeht. Offen für alles sozuagen... gefällt mir, kleines label
mit richtig sympathischen Bands! Bin mir nicht ganz sicher, aber unter Umständen könnten
Kogo noch in Deutschland unterwegs sein... die Tour ist auf jeden Fall für Ende April
angesetzt gewesen. Für den, der auch mal etwas ruhigere Klänge bevorzugt,
für den ist Kogo und Combat School genau das richtige. Verträumte Melodien,
kurz vor dem Ausbruch... Explosionen von Emotionalität, jaja` so was kann
begeistern!!!;) frankie |
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[Psyopus - Ideas of
Reference] Reflections
Oh wie schön, wie schön
mal wieder ne gute Portion Grindcoresalat auf die Ohren
aus dem Hause Refletions. Nicht ganz so abgedreht wie die letzte Daughters Platte, man
könnte fast sogar sagen... nicht annähernd so abgedreht wie letzte Daughters Platte`
haha;) nein quatsch, aber eins steht fest: Psyopus machen Druck und da stellt sich
zwangsläufig die Frage wielange man dem standhalten kann. Was mir persönlich sehr
gefällt sind die Vocals, rau düster` dunkel, tief und nicht ganz so unverständlich wie
bei anderen Combos. Tonleiterakkordgewitter, punktgenau... verteilt auf 9 Songs, die
stellenweise sogar mit Converge oder GutG ähnlichen Ausbrüchen gleichzusetzen sind. Der
Rest ist normal, ein bisschen was von Dillinger Escape, Mastodon oder den letzten beiden
Grind Releases auf Reflections (Red Chord und Daughters). Kann man sich anhören, unter
Umständen sogar die ganzen 43 Minuten!!! Richtig gelesen... 43 Minuten!!!!!!
frankie |
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[Still Remains - Of
Love and Lunacy] Roadrunner
Yeah Mann, fucking Detroit Rock City da kommen Still Remains her, angeblich
eine Rock`nROll Hochburg. Man will es ja nicht glauben, wenn man es nicht gehört hat...
aber diese band scheint beharrlich nach vorne treten zu wollen. Mit viel Engergie, Kraft
und Leidenschaft??? Mhhh, ich weiß nicht` da habe ich so meine Zweifel. Dennoch kann sich
Of Love and Lunacy durchsetzen, wer auf In Flames und so was steht der findet
Still Remains bestimmt auch äußerst ansprechend. Das Ganze ist zwar sehr Metalcore
orientiert, dennoch blitzen ab und an sogar melodische Passagen auf` in denen sogar
gesungen wird (jaja... man will es nicht glauben` haha;) und diese, diese sind gar nicht
mal so schlecht wenn man mit den Ohren kontinuierlich immer 10 cm näher an die Boxen
stößt. Hört sich doch alles gut an, trotzdem bin ich nicht vollends überzeugt. Ein
guter Anfang ja, aber auch mit den ambitionierten Versuchen aus der Monotonie austreten zu
wollen, es will irgendwie nicht richtig funktionieren. Die zwölf Nummern` ähneln sich
untereinander wirklich sehr, viel Abwechslung wird nicht geboten und wenn dann mit den
selben Mitteln... noch härtere` vertracktere Riffs oder eine kurze Melodiepassage. Das
kann nicht ausreichend sein, aber wiegesagt schlecht ist das deshalb keineswegs`
Konzeptalbum eben und druckvoll kommt das alle mal, da gibt es keine Zweifel! Achja, wer
daran Interesse hat, Still Remains sind bei der RR Roadrage Tour vertreten, also einfach
mal checken: www.roadrunnerrecords.de
frankie |
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