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[Bridge to Solace -
Where Nightmares and dreams Unite] GSR
Der Name Bridge to Solace dürfte mittlerweile fast jedem Szenekenner bekannt sein...
alles andere wäre eine Schande! Denn mit ihrem brachialen, aber gleichzeitig auch
äußerst melodischen Sound` haben es die Jungs geschafft auf unzähligen Shows` quer
durch ganz Europa, wirklich Massen zu begeistern... was letztlich in der kürzlich erst
beendeten Tour mit Raised Fist ausartete. Where Nightmares and Dreams Unite
war damals leider noch nicht veröffentlicht, aber wer die Möglichkeit hatte` konnte sich
höchstpersönlich zum exklusiven Pre-Listening einfinden... denn live überzeugt diese
Band sowieso noch viel mehr als auf Platte! Dennoch ist Bridge to Solace keine
außergewöhnliche Band, keine Band die sich abhebt oder Grenzen sprengt, aber eine Band
die einfach nach vorne geht... Konventionen spielen keine Rolle und man will auch nicht
irgendwo dazu gehören... und genau das macht die Band so sympathisch! Mit ihrem neusten
Machwerk beweisen die Ungarn auf jeden fall, dass sie zurecht zu den besten und aktivsten
Bands der Szene gehören. Kein stumpfes Metalcoregeplänkel, das geht weit darüber
hinaus. frankie |
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[Champagner Gloystein -
Moderate Eksatse] Dustbowl Sounds
Eine ungewöhnliche Band mit ungewöhnlichem Namen
oder umgekehrt... wie man will!
Champagner Gloystein sind vier Musiker aus Hamburg, die zusammen Musik machen... nach den
Prinzipien der Gleichheit, Sorgfalt und Entschleunigung. Soll heißen... man
will sich nicht unterordnen oder in eine Schublade stecken... und das geht auch garnicht!
Es ist nämlich äußerst schwer den Sound dieser Herren in Worte zu fassen...
experimentell, instrumental, mit Worten unterlegt , atmosphärisch, schief, tanzbar,
ungewöhnlich, moderat und ekstatisch... Moderate Ekstase eben und definitiv
keine leichte Kost, aber wer will das schon?! Wenn man andere Bands nennen sollte: Die
Goldenen Zitronen, Von Spar, Robocop Kraus... und das auch immer nur ansatzweise. Aber wie
es die eigene Band so schön sagt: Es geht nicht darum, ganz schnell irgendwo zu
sein, sondern darum, zu etwas gemeinsamen zu kommen, das flasht. Im besten Falle auch
andere! Moderate Ekstase ist das Ergebnis und der Anfang... mit 10 Songs, mal
instrumental, mal mit Worten, mal atmosphärisch, mal anders... aber äußerst
interessant! Anspieltips: Angela Davis Cup, Moderate Eksatse und
www.champagner-gloystein.de ! frankie |
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[The Ducky Boys - The
War back Home] I Scream
Wo hingegen I Scream früher eigentlich fast hauptsächlich nur auf oldschool Bretter
beschränkt war, findet man heute` bei dem mittlerweile nicht mehr so kleinen Label aus
Belgien, einen mehr als Szene überschreitenden Rooster. The Ducky Boys sind eine solche
Band, die nicht unbedingt herausstechen` aber definitiv auffallen. Mit The War Back
Home veröffentlichen die Bostoner bereits ihr viertes Album, was davor war kann ich
nicht genau sagen, da ich bis dato noch nicht mal ansatzweise von dieser Band gehört
habe. Aber kurzum finden sich auf dem Langspieler12 Rocksongs mit viel Punk Attitüde...
irgendwo habe ich Boston-Rock-Punk gelesen, wovon ich allerdings auch noch nie
gehört habe. Absolute Thekenkracher (Children of History, Isolation
Kids) kreuzen sich mit eintönigen Rockern, leider die meiste Zeit. Mit viel Whiskey
intus könnte ich mir das ohne Probleme anhören, nüchtern kann ich allerdings nicht viel
damit anfangen... wenn das auch keine negative Konnotation sein soll! Wer auf Bands wie
The Real McKenzies, Less then Jake... vielleicht ansatztweise Social Distortion steht,
kann möglicherweise mit den Ducky Boys was anfangen
ansonsten eher
nicht. frankie |
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[Hatebreed - Supremacy]
Roadrunner
Mit Supremacy meldet sich eine der wohl derzeit größten und bekanntesten
Hardcore Bands zurück. Der Titel lässt schon eine gewisse Arroganz implizieren... soll
dieser Name wirklich die Vormachtstellung der Band innerhalb der Szene
unterstreichen und sich dermaßen von allen bisher veröffentlichen Scheiben abgrenzen?
Manche Leute behaupten dies... ob ich dem zustimmen kann, kann ich nicht genau sagen. Ich
bin definitiv nicht der Ansicht, dass Hatebreed die Hardcore Überflieger der letzten
Jahre sind, obwohl sie zweifellos Erfolg hatten` aber nicht in dem Maße die Szene
mitgeprägt oder Meilensteine gesetzt haben. Was allerdings stimmt` ist, dass
Supremacy ganz einfach Arsch tritt! Brachiale Riffs, wie man sie kennt`
treffen auf eine Faust aus Aggression und roher Gewalt, mit der Intensität von
Satisfaction is the Death of Desire und der Härte von
Perseverance. Ohne Lob und Tadel aussprechen zu wollen, das ist meiner Meinung
nach` eines der besten Hatebreed Alben, wenn nicht das Beste! Viele Elemnte erinnern mich
jedoch stark an Sepultura, ganz besonders Destroy Everything... was die
Eigenständigkeit von Hatebreed aber nicht in Frage stellen soll. Fans werden sich schon
dafür begeistern können! frankie |
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[Mark Lind - Death or
Jail] I Scream
Seines Zeichens Sänger und Bassist, Chef der Ducky Boys... das ist Mark Lind und der Herr
legt jetzt mit Death or Jail sein Solowerk vor... das ohne was
vorweguzunehmen, nicht viel anders klingt als seine eigene Band. Ein bisschen mehr
Rock`n`Roll Attitüde, aber keine Mitgröhlhymnen mehr. Etwas verspielter aber nicht
unbedingt besser! Nur Moment mal... Mark Lind, mmmmmmmmmh... Mike??? Mike Ness? Hier wird
die Assoziation deutlicher... immerhin fangen beide Vornamen mit M an und
ähhh... ja, das war`s auch eigentlich schon und die Klasse des Herrn Punkrock
höchstpersönlich wird bei weitem auch nicht erreicht! Soll wahrscheinlich auch nicht,
denn Mark Lind geht viel melodischer zur Sache... allerdings auch mit einer großen
Portion Langeweile und klingt dabei teilweise wie Bon Jovi mit Säuferstimme. Entweder die
Band oder Solo, beides zusammen ist Überfluss` den man nicht unbedingt
braucht. frankie
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