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TERROR! [kolumnE]
Keine Angst!...wir wollen nun nicht darüber labern, was 1000 andere
Magazine bereits tun,
doch wir kommen nicht drumrum wenigstens ein paar Dinge dazu zu
sagen.
Seit dem 11.09. sind ja nun bereits ein paar Tage vergangen und eine ganze Menge ist
passiert... Doch sollte man sich so langsam nicht fragen, wo das Ganze
denn noch
hinführen mag?
Das Taliban Regime wird nun
bereits seit geraumer Zeit bombardiert und die Zivilbevölkerung
wird mehr und mehr mit eingezogen. Ich meine, es ist keine Frage, dass
der Terrorismus
bekämpft werden muß, doch soll der eingeschlagene Weg wirklich zu dem
erhofften
Ergebnis führen?
Zur Zeit sieht die Welt
dabei zu, wie ein Land, im wahrsten Sinne des Wortes, dem Erdboden
gleichgemacht wird und scheinbar erhofft man sich, dadurch etwas zu
verändern.
Doch was soll sich ändern? Jeder verbindet das Wort Terrorismus seit
dem 11.09. mit dem
Namen Osama Bin Laden, doch auch er ist nur ein Teil des Ganzen. Terror
und Terrorismus
gibt es überall auf der ganzen Welt und jeder Staat, jedes Land, hat
seinen eigenen
Osama Bin Laden.
Was soll nun die
Schlussfolgerung aus gestarteter Situation sein; wollen wir bald alles
bombardieren, um so den Terrorismus zu bekämpfen? Mit Sicherheit
handelt es sich bei
einem Menschen wie Osama Bin Laden um einen Menschen, der in die
heutige Zeit nicht
reinpasst, nicht auf diese Welt gehört und gegen den natürlich
vorgegangen werden muß...
Doch was passiert, wenn dieser Typ nicht mehr da ist?
Haben wir dann den Terrorismus bekämpft?
Seit dem 11.09. herrscht
auf der ganzen Welt Terroristenjagd, was mit Sicherheit gut ist,
doch man fragt sich, warum das alles solange dauert. Über Jahre hinweg
ist es keinem
aufgefallen, dass diese Leute sich direkt unter uns bewegen und ein
beinahe normales Leben
führen, doch auf einmal, von heute auf morgen, werden etliche Leute
festgenommen, bei denen
man von Terroristen ausgeht. Warum nicht früher das Ganze? Denn genau
dann würde ein
Kampf gegen den Terrorismus entstehen. Wenn man den Terrorismus vor der
Ausbreitung
erkennt und bekämpft. Und scheinbar scheint es ja zu funktionieren,
wenn man sich dahinter
klemmt. Sollte man sich da nicht fragen, ob vielleicht die falschen
Leute für unsere Sicherheit
verantwortlich sind? Jahrelang wird gepennt und plötzlich rappelt der
Wecker.
Kann das sein, bei dem Geld was wir für den Staat bezahlen?
Doch anstatt sich das
einzugestehen, kommen solche Ideen wie die Bundeswehr wieder im
Landesinneren agieren zu lassen. Und solche Ideen gehören jawohl mit
Abstand zu dem
dümmsten, was sich Politiker in den letzten Jahren haben einfallen
lassen. Denn das genau
das in Deutschland nicht funktioniert, wissen wir wohl alle nur zu
genau!
Doch auch musikalisch
gesehen, triftet das alles in mehr oder minder gute PR Veranstaltungen
ab. Bands für die sich schon seit Jahren keiner mehr interessiert
spielen plötzlich auf
Benefizveranstaltungen zugunsten der Terroropfer in New York. Und man
fragt sich,
ob da das Mitgefühl wirklich so groß ist, oder ob man nicht doch eher
auf die ein oder andere
Münze hofft, die einem durch diese Aktionen selber wieder in die
Tasche fließen. Es ist ja
grundsätzlich nichts falsch daran, wie man versucht, anderen Menschen
die Anteilnahme zu
zeigen, doch was ist mit all` den anderen, die über Jahre von
Terrorangriffen heimgesucht
werden oder wurden?
Was ist mit den Familien
aus anderen Ländern?
Sind deren Tragiken weniger schlimm?
Mit Sicherheit nicht!
Denn der Schmerz, ein
Familienmitglied, sein Haus, seine Familie oder die Freiheit genommen
zu bekommen ist immer der Gleiche. Doch erst jetzt stehen wir da und
nehmen Kenntnis davon,
dass jeden von uns der Terror heimsuchen kann. Das wir das erkannt
haben ist gut, auch wenn
es etwas spät ist, doch sollten wir bei aller Angst und Wut nicht
unsere Objektivität verlieren.
Und wenn wir das Ganze objektiv betrachten, muß man sich fragen,
ob der Kampf gegen den Terror so richtig geführt wird.
Zur Zeit blickt die ganze
Welt auf ein einziges Volk und verbindet dieses mit dem Terrorismus.
Doch der Terrorismus um uns herum lauert überall. Das
etwas passieren muß ist keine Frage,
doch was passieren muß, sollte man sich erst einmal
genauestens überlegen, denn Bomben
können auch in diesem Kampf nicht die Lösung sein.
björn.
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